Dienstag, 26. Mai 2015

Es ist totaler Quatsch, sich am ersten Tag der Arbeitswoche, Jacke noch an und Rechner grad erst hochgefahren, schon über eine Mail zu ärgern. Eine Mail, die über einen, aber nicht an einen gerichtet ist. Eine Antwort auf eine von mir versendete Nachricht. Die mich unberechtigt als den Idioten in der ganzen Sache dastehen lässt. So ein kleines Hascherl ohne Ahnung von dem, was sie da tut. Die es nicht mal wert zu sein scheint, dass man sich ihren Namen merkt. Stattdessen schreibt der Verfasser den falschen Namen auch noch dreimal anders. Innerhalb von 4 Sätzen.

Nein, es ist wirklich totaler Blödsinn, sich über sowas aufzuregen. Aber erwähnen kann man es ja mal.

Mittwoch, 1. April 2015

Aprilscherz

Wie schön man sich doch selbst veräppeln kann...
Auf meinem Weg zur Arbeit muss ich einmal umsteigen. Das ist immer ein knappes Unterfangen, da die Anschlussbahn quasi im gleichen Moment abfährt, in dem die erste Bahn ankommt. Also muss man schon beim Aussteigen die Füße in die Hand nehmen, die Rolltreppe hoch sprinten (was viele tun, wobei ich mich heute fragte, warum manche erst rennen, dann aber einen Meter vor Ende wie angewurzelt stehen bleiben...) und hoffen, dass man schnell genug ist.

Heute war ich es (mal wieder) nicht. Ärgerlich. Und wie ärgerlich es erst wäre, wenn man um Punkt 8 Uhr einen Termin hätte! Oh! Mein! Gott! Erst um 08.05h beim Termin zu sein, stört meinen inneren Monk ganz gewaltig! Da fangen die Ohren schon wieder an zu rauschen und das Herz pocht. Ich hasse es, mich zu verspäten. Was ein Kack!!!!

Und so sitz ich dann da auf der kleinen Bank an der Haltestelle, innerlich tobend, bis mir einfällt: Jaja, wenn ich einen Termin HÄTTE. Ich hab um 8 keinen Termin. Ich habe einen flexiblen Arbeitgeber, der mich nicht mal aus dem Bett klingeln würde, wenn ich um 9 noch nicht da wäre. April, April!



Es fährt kein Zug nach irgendwo

Freitag, 9. Januar 2015

Paris sera toujours Paris

Eine Woche 2015 und alle guten Vorsätze, Wünsche und Hoffnungen sind vorerst auf Eis gelegt, wenn man auch nur kurz in die Nachrichten schaut. Attentate, Demonstrationen, Geiselnahmen, Gewalt, Flüchtlinge und Tote, Tote, Tote. Die Welt gerät aus den Fugen und lässt dem Kopf keine Pause. Entspannt in das neue Jahr starten? Fehlanzeige.

Auch aus Paris hört man dieser Tage nichts Gutes. Aber dieser Blog ist 1. nicht der richtige Ort, um die Geschehnisse dort aufzuarbeiten und 2. möchte ich das nicht. Ich möchte nicht, dass diese Stadt nun im Schatten dieser Taten steht. Ich möchte nicht, dass die ersten Gedanken, die man an Paris hat, die an ein blutiges Attentat und seine Folgen sind.

Ich war erst vor wenigen Tagen in dieser wunderbaren Stadt, habe mich über die Leute dort gefreut, habe mit Menschen aus der ganzen Welt den Jahreswechsel gefeiert und mich im multikulturellen Viertel unseres Hotels wohlgefühlt. Ich hatte ungelogen das beste, lustigste Silvester meines Lebens. Und deshalb möchte ich hier das friedliche Paris zeigen. Ein bißchen heile Welt an dieser Stelle, im Blog setz ich wenn ihr denn meint dann halt auch gerne meine Scheuklappen auf. An allen anderen Stellen im Netz, TV, in der Presse und draußen wird mir schon genug Scheiße in den Kopf gespült.

Ich weiß, dass das nichts ändert. Also: was wollen wir tun?