Samstag, 25. Mai 2013

Ob Heintje je für mich singen wird?

So, genug der Werbung. Weiter geht's.

Das zu beschenkende Baby ist inzwischen gut auf die Welt gebracht und da die Mama die Freundin ist, die ich selber seit Tag 1 kenne, ist dieser Fall mal wieder einer derer, bei denen ich selber ins grübeln komme: will ich das auch? Beziehungsweise stellt sich weniger die Frage, "ob", als eher "wann". Abgesehen davon, dass die Umstände grade eh eher widrig sind (und ja, ich weiß, dass es den richtigen Zeitpunkt nicht gibt)... Nein. Denn ich treff mich lieber abends mit Freunden, ohne den Gedanken an die, die zu Hause warten und genieße definitiv das anschließende ausschlafen. Und so kann ich dann auch mal - wie in den nächsten Wochen - spontan nach Hamburg, Wien und Rom verschwinden, ohne dass es jemanden schert.

Um einen nicht näher zu benennenden Herren zu zitieren: "Es gibt da momentan diesen einen Menschen, der mir wichtiger ist als alles andere.... Ich!"

(Also ganz so egozentrisch wie der Zusammenhang, aus dem dieses Zitat stammt, bin ich dann doch nicht, aber man erahnt die Idee).

So, und nachdem ich jetzt schön bis 12 im Bett lag und immernoch nach Bier rieche, gehe ich jetzt mal endlich duschen und dann Kuchen essen. Because I can.

Für niedlichen Babycontent dann hier aber noch der Neffenhintern. Gnihihi




Spontane Ladenliebe

Im Freundeskreis wird sich derzeit fleißig vermehrt. Und mit jedem neuen Baby stellt sich erneut die Frage: was schenken?
Die Lösung hat kleinraum in der Dortmunder Innenstadt. Vom kleinen Mitbringsel bis zum Großgeschenk hat der Laden, der seinem Namen alle Ehre macht, für jeden Geschenkewunsch etwas im Angebot. Dabei sind die Produkte nicht der übliche Teddy-Bärchen-Pony-Kram, sondern gezielt ausgesuchte, hochwertige Dinge mit Sinn und Funktion nach den Kriterien "sieht gut aus, funktioniert gut, ist gut gemacht". Dazu ein Besitzer, der nicht nur sympathisch ist, sondern auch tolle Tipps gibt. Was kann welches Produkt und welche Bedeutung hat so ein Geschenk? Warum doch lieber eine Babydecke statt dem fünfzigsten niedlichen Strampler? Und was macht Sophie eigentlich so erfolgreich?

Wenn also mal wieder eine Geburt oder ein Geburtstag zu feiern sind - ab zu kleinraum! Und wem der Weg nach Dortmund zu weit ist: es gibt auch einen Onlineshop!

Freitag, 24. Mai 2013

Weißes Rauschen

In den letzten Wochen lief das etwa so: Editor geöffnet, tipptipptipp, Pause. Editor wieder geschlossen. Editor wieder geöffnet... Und dann saß  ich da, vor diesem weißen Feld, und mir fiel. einfach. nichts. ein. Beim besten Willen nicht.

Zum einen ist es grad so, dass bei mir nix passiert. Also, doch, schon. Eine Menge sogar. Ein Umzug (ich könnte mal was über meine neue Nachbarschaft schreiben, die ist toll!), ein lustiger Blogowski Abend (ohne Fotos, dafür mit Glitzerfrikadellen... und das versteht dann wieder keiner), tolle Nachmittage mit Muffins und Abende mit Bier. Aber "reicht" das für den Blog?

Und dann kommt natürlich auch noch die Zensurschere im Kopf dazu. Damals, 2004 (oh mein Gott...) war das irgendwie alles einfacher. Ich jung und gelangweilt in der Ausbildung und irgendwie konnte man da auch noch einfach alles schreiben ohne nachzudenken. Oder sich mit den Konzeptblogs zu vergleichen. Die ja wirklich alle toll sind (Hallo, Blogowskis!), aber halt nicht das, was ich für mich will. Und außerdem lesen hier dann auch noch die Kollegen mit (die an dieser Stelle auch nett gegrüßt sind), da will man dann ja auch nicht jeden Klatsch und Tratsch breit treten.

Wie auch immer: das ist hier kein "please hold the line" Eintrag, nichtmal ein Versuch der Erklärung, warum hier so wenig los ist momentan. Vielmehr eine Erinnerung an mich selbst, drauf zu pfeifen was Besucherstatisik und Leser sagen und einfach mal zu machen. So wie früher. Nur für mich und die fünf Leute, die es interessiert. Und dann passt das schon.

Bis zum nächsten Mal hier ein Frühlings-Stellvertreter. Sieht man ja selten heutzutage. Aber ich will jetzt nicht auch noch übers Wetter meckern.


Samstag, 11. Mai 2013

Das Leben ist schön

Sodom und Gomorrha! Nach einem interessanten Tag und Abend gestern bin ich noch fester davon überzeugt, dass dieses Jahr einen gehörigen Arschtritt verdient. Überall Theater. Aber was nützt der Gram - es sind noch gut 7 Monate zu schaffen und ich baue nach wie vor ganz fest auf das zweite Halbjahr. Da wird alles besser. Wenn nicht gar großartig. Und dass alles Mist ist bisher, stimmt ja auch nicht.



Nach dem großen Osterdebakel 2013 durfte ich mich netter Weise für ein paar Wochen in Essen einquartieren, was ein großer Spaß war. Mit den richtigen Leuten kriegt man auch große Umbrüche ganz schnell gewuppt. Und genau 5 Wochen später, ganz nach dem Motto "Alles neu macht der Mai" dann der Wechsel des Domizils- auch das mit der Unterstützung der besten Menschen. Was Freunde und Familie angeht, hab ich halt mal echt den Jackpot gezogen. Tut mir leid für alle anderen. ;) 

Im neuen Heim nach wenigen Tagen schon große Freude: mein etwas krüppelig aussehendes Tomatenpflänzchen zeigt schon stolz die ersten zwei Früchtchen. Man muss wissen, dass Pflanzen bei mir eigentlich dem Tode geweiht sind. Erst Recht die, die viel Pflege (sprich täglich was zu trinken) brauchen. ABER: sie lebt (noch)! Ein kleines Freudentänzchen mit der Tomate im Arm musste da schon sein.



Außerdem (auch da ungläubige Blicke): ich hab meine Garderobe HÖCHSTSELBST montiert! Jaja, so ein paar Löcher bohren ist jetzt keine Kunst, aber ein bissken stolz war ich schon. Dass danach die Steckdose im Bad nicht mehr funktionierte, hat mich erst etwas schockiert und dass dann erst der Vater kommen musste, um festzustellen, dass die Steckdose nur Strom hat, wenn das Licht an ist, beweist, dass ich irgendwie halt doch nur ein blondes Mädchen bin. Aber egal.

Alles in allem also doch alles nicht so schlimm. Kann auch an der positiven Grundeinstelltung liegen. Aber die großen Katastrophen dürfen dann jetzt bitte erstmal ausbleiben. Nicht nur bei mir, auch bei allen anderen. Gut? Danke.