Donnerstag, 11. Oktober 2012

Es gibt keine bessere Zeit, als jetzt

Da ist man mal ein paar Tage nicht zu Hause, und schon sind alle Bäume so richtig gelb-braun. Der Herbst ist wohl jetzt nicht mehr zu verleugnen, aber eigentlich macht mir das auch gar nichts, ich mag diese Jahreszeit. Und bei so einem strahlend blauen Himmel wie heute sowieso.

Wie auch immer.

Ich habe mich die letzten Tage in Stuttgart rumgetrieben. Bis auf einen kurzen Abendspaziergang durch die Innenstadt (weiß jemand, warum da alle Bäume voller laut zwitschernder Vögel sind?) und die Autofahrten vom Hotel zur Porsche Arena war leider nicht viel Zeit, um die Stadt anzusehen. Aber aus früheren Erfahrungen weiß ich, dass Stuttgart wirklich ganz nett ist und einige nette Läden, Cafés, Restaurants und Parties zu bieten hat. Ein Besuch lohnt sich also mal!

Der Microsoft-Mann sieht das auch so
Ich war allerdings wegen der Deutschen Partnerkonferenz von Microsoft da. 2 Tage Vorträge und Diskussionen zum neuen Betriebssystem Windows 8, zum neuen Windows Phone und zu Businesslösungen, dazu ein Besuch von Frank Schätzing, der uns mit auf eine Reise in die Zukunft nahm, wie sie garantiert nicht wird - nämlich so, wie wir sie uns in den schrecklichsten Filmen ausmalen. Oder vielleicht doch? Hat vielleicht jemand genau den Plan im Kopf, eine Zukunft zu gestalten, die unseren eigenen größten Ängsten gerecht wird? Warum kriegen wir dann nicht selbst mal den Arsch hoch und entwerfen einen anderen Plan, von mir aus mit bunten Regenbögen und Seifenblasen? Geschrieben steht noch gar nix, wir sollten aufhören mit unserer Angst vor dem, was kommt, uns auf das konzentrieren, was ist, und schauen, dass wir das Beste aus dem machen, was wird.

Amen. ;)


Kommentare:

  1. Erinnert mich irgendwie an die Foundation-Trilogie von Isaac Asimov, von der ich kürzlich den ersten Teil gelesen habe. Da gibt es nämlich die sogenannten Psychohistoriker, die die Zukunft vorhersagen können. Das funktioniert aber nur so lange, wie der Rest der Menschheit mehr oder weniger im Unwissen (und Ungewissen) gelassen wird, denn wenn zu viele eingeweiht sind, gibt es zu viele Variablen.

    Klingt jetzt ein bisschen konfus, ist eben auch ein bisschen philosophische Science-Fiction, aber durchaus lohnenswert. Und auch gar nicht so lang.

    Aber vor allem gilt eben: Wenn man nicht selber bereit ist, was dran zu machen, dann kann man es auch nicht von den anderen erwarten. Also: Selber machen! Und das, was der Microsoft-Mann da auf der Folie stehen hat.

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    1. Ja, und vorallem darf man dann nicht meckern, wenn andere Leute einem dann was vorsetzen.

      Die Bücher hören sich interessant an, das beguck ich mir mal näher. Danke für den Tipp!

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  2. Also in meinem Bücherregal nimmt die "Triologie" nen halben Meter ein und besteht aus 10 Büchern... von wegen "nicht so lang" :-P
    https://de.wikipedia.org/wiki/Foundation-Zyklus#Aktuelle_Ausgaben
    Aber lesen lohnt sich alle male! Spitzenbücher!

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    1. Na ja, die *einzelnen* Bücher sind nicht so lang, ich glaub, das erste hat so knapp 300 Seiten. Aber die Reihe ist halt länger.

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