Mittwoch, 31. Oktober 2012

Zürich! St. Gallen! Luzern!

Zapperlot! Jetzt ist mir in den letzten Tagen doch glatt das Leben zwischen meine Einträge gesprungen. Kein Platz für ausschweifende Schweiz-Berichte, dabei war es doch toll. So toll!

Bevor ich nun mein Haupt für einige wenige Stunden auf mein Kissen bette, bevor es dann in tiefer Nacht an die 10-Stunden-Fahrt nach Wien geht (dieses Globetrotter-Leben, es ist kein leichtes, ich sag es euch!), lasse ich euch hier nun wenigstens ein paar Bilder da. Drei Städte in vier Tagen, das alles total ungeplant, aber umso besser.

Los gings mit Zürich. Ankommen, über die hohen Preise für schnell-mal-was-zu-beißen wundern, bis zum nächsten Supermarkt hungern, dann endlich total überteuerte Plunderteilchen. Ein Frühstsück ganz nach meinem Gusto!

Dann Stadt gucken. Zürich ist für mich so das Düsseldorf der Schweiz, ziemlich schicki-micki an manchen Stellen. Statt Rhein gibts den See, bergiger ist es auch, aber trotzdem. Wenn man von den Pradamenschen mal absieht, gibt es aber auch sehr viel schönes zu entdecken.

Einen tollen Flohmarkt. Beste heiße Schokolade bei Sprüngli. Den schönsten Tisch der Welt bei Walter. Den Containerstapel namens Freitag-Store (toll!). Vergleichsweise günstige und pünktliche Bahnen. Ein Schokoregal zum glücklich werden. Einen Zoo mit Gorillababys. GORILLABABYS!!

Morgens, halb 11 in Zürich. Endlich. Essen.

Compared to what?

Mittagessen, finanziell vertretbar.

Bevorzugte Wanddekoration

Tolle Fenster im Grossmünster

Ich versuche mit als Cecilia Giméne




Dann St. Gallen. Hier heißt der See Bodensee und wenn man sich oben auf den Hügel stellt, kann man nach Deutschland rüber winken. St. Gallen ist sonntags sehr ruhig, zumindest im Zentrum. Super schöne Stiftskirche, bunte  St. Laurenzen Kirche mit der beklopptesten Erklärung für bunte Dachpfannen, die ich jemals gehört hab (Wieso hat die Kirche ein buntes Dach? - Damit es nicht rein regnet! Logisch...). Sehr aufwändig geschnitzte Erker an den Häusern, dort habe ich sogar unsere Angela Merkel mit Spitzbusen entdeckt. Jahrmarkt war auch und Messe obendrein, in die Richtung wurde es dann sehr voll, haben wir uns verkniffen. Aber das Messebähnli musste aufs Foto.



Zu viel Kultur macht müde

Der Regenschutz in voller Pracht


Obstauslage. Frischeregal.

Unsere Kanzlerin trägt Pushup


Kurz vor Schluß dann noch ein Tag in Luzern. Wieder mit einem See, diesmal der Vierwaldstätter. Allerschönstes Wetter mit Sonne, glitzerndem Wasser und schneebedeckten Bergen. Kitschiger geht kaum! Dementsprechend glückliche Menschen all überall und ein schlafender Löwe am Gletscherpark. Und verzweifelte Anzugträger, die gefrässigen Schwänen nichts von ihrem Mittagessen abgeben wollten. Eine tolle Stadt. Ein toller Kurzurlaub!

Kapellbrücke

...the lion sleeps tonight...

Rätselhafte Nachrichten am Gletscherpark

Die volle Schweizidylle


Happy People I

Happy People II

Nicht ganz so happy people

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Zürich! - Die Erste

Jetzt sind wir schon eine Woche wieder da und ich bin heute erst zum Fotos sichten gekommen... Aber gut, so hat man ein bißchen länger was vom Urlaub.

Zürichsee und Berge
Letzte Woche verschlug es uns also für 4 Tage nach Zürich. Eher ungeplant, denn für die Buchung haben wir zum ersten Mal das Blind Booking von Germanwings genutzt. Da wählt man aus, an welchem Tag man von wo und bis wann fliegt und entscheidet sich für eine Kategorie (Party, Kultur, Shopping, Metropole...), kann dann noch ein paar Ziele der dort aufgeführten europäischen Städte ausschließen und fliegt dann für schmales Geld ins Ungewisse. Naja, fast, denn sobald man die Buchung verbindlich abgeschlossen hat, wird der Vorhang gelüftet.

Wir haben die deutschen Städte ausgeschlossen und der Zufall (oder die noch verfügbaren Flüge) hat uns dann in die Schweiz geschickt. Da wollten wir eh längst mal hin!

Wer spontan ist und Überraschungen mag, dem kann ich dieses Prinzip nur ans Herz legen!

Los ging es dann Samstag Früh um 7 Uhr ab Köln/Bonn. Natürlich machte Germanwings seinem Ruf der letzten Wochen alle Ehre und ließ den Flieger wegen technischer Überprüfungen erst eine Stunde später starten. Die Lüftung über unseren Sitzen haben wir dann lieber aus gelassen.

St. Gallen, Bodensee und ein Gruß rüber nach Deutschland

In Zürich wartete dann die nächste Überraschung auf uns. Statt uns ein teures Hotelzimmer zu suchen, haben wir unsere Unterkunft über wimdu gebucht. Habe ich erst zu diesem Anlass entdeckt und spontan für gut befunden. Bei anderen Leuten zu wohnen, gibt einem einfach einen ganz anderen Blick auf die Stadt, in der man sich aufhält. Von Annehmlichkeiten wie einer nutzbaren Küche und einem vergleichsweise günstigen Preis ganz zu schweigen. Und mit unserem Gastgeber Greg haben wir dann tatsächlich auch das große Los gezogen. Insidertipps zu Zürich und Umgebung inklusive.

Deshalb auch hier meine wärmste Empfehlung, wenn man lokalen Anschluss einem anonymen Hotelzimmer vorzieht!

Luzern, Viewaldstättersee, Sonne, Berge und Schnee
Den kurzen Urlaub haben wir dann nicht nur genutzt, um uns Zürich anzuschauen, sondern wir wurden auch von Greg bis nach St. Gallen gefahren und haben uns an einem Tag Luzern angeguckt. Alles schön und toll und viele Fotos, daher gibt es in gewohnter Reisebericht-Manier in den nächsten Tagen mehr dazu!

Samstag, 20. Oktober 2012

Like a monkey - Kletterhalle Bergwerk in Dortmund

Wenn man mit einem Sportlehrer zusammen ist, kommt man nicht drum herum, die gemeinsame Freizeit hin und wieder in sportlicher Umgebung zu verbringen. So meldet man sich dann plötzlich zu aberwitzigen Laufveranstaltungen an... oder besucht richtig spaßige Etablissements wie die Kletterhalle Bergwerk in Dortmund Huckarde in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kokerei Hansa.



3600 qm Kletterfläche mit bis zu 20m hohen Wänden tun sich vor uns auf und ich bestaune kurz die Leute an den Seilen, geh dann aber ganz schnell in den Boulderbereich.



Bouldern ist klettern ohne Seil und Sicherung in geringerer Höhe, mit einer weichen Matte auf dem Boden und einer Menge Routen in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Während die Profis an einer Hand und mit einem Fuß an der Decke von der Wand hängen, versuche ich mich erstmal an einer gelben (vergleichsweise leichten) Route, die die Wand entlang geht und nicht von mir verlangt, mich zu verknoten. Bißchen kniffelig, das Ganze. Also doch lieber noch ein paar grüne (und leichtere) Routen, man will ja auch Erfolgserlebnisse. Und ich komme dann tatsächlich auch ein paar Mal vom Start- zum Zielpunkt. Toll!



Es dauert zwar nur ca. 20 Minuten, bis meine Arme so lahm sind, dass ich kaum noch meine Wasserflasche heben kann, aber egal. Das können wir ruhig öfter machen!

Jetzt spiele ich mit dem Gedanken, den Sicherungskurs zu besuchen, um bald auch an die Kletterwand gehen zu können und meine Begleitung beim hochkraxeln nicht fallen zu lassen...

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Es gibt keine bessere Zeit, als jetzt

Da ist man mal ein paar Tage nicht zu Hause, und schon sind alle Bäume so richtig gelb-braun. Der Herbst ist wohl jetzt nicht mehr zu verleugnen, aber eigentlich macht mir das auch gar nichts, ich mag diese Jahreszeit. Und bei so einem strahlend blauen Himmel wie heute sowieso.

Wie auch immer.

Ich habe mich die letzten Tage in Stuttgart rumgetrieben. Bis auf einen kurzen Abendspaziergang durch die Innenstadt (weiß jemand, warum da alle Bäume voller laut zwitschernder Vögel sind?) und die Autofahrten vom Hotel zur Porsche Arena war leider nicht viel Zeit, um die Stadt anzusehen. Aber aus früheren Erfahrungen weiß ich, dass Stuttgart wirklich ganz nett ist und einige nette Läden, Cafés, Restaurants und Parties zu bieten hat. Ein Besuch lohnt sich also mal!

Der Microsoft-Mann sieht das auch so
Ich war allerdings wegen der Deutschen Partnerkonferenz von Microsoft da. 2 Tage Vorträge und Diskussionen zum neuen Betriebssystem Windows 8, zum neuen Windows Phone und zu Businesslösungen, dazu ein Besuch von Frank Schätzing, der uns mit auf eine Reise in die Zukunft nahm, wie sie garantiert nicht wird - nämlich so, wie wir sie uns in den schrecklichsten Filmen ausmalen. Oder vielleicht doch? Hat vielleicht jemand genau den Plan im Kopf, eine Zukunft zu gestalten, die unseren eigenen größten Ängsten gerecht wird? Warum kriegen wir dann nicht selbst mal den Arsch hoch und entwerfen einen anderen Plan, von mir aus mit bunten Regenbögen und Seifenblasen? Geschrieben steht noch gar nix, wir sollten aufhören mit unserer Angst vor dem, was kommt, uns auf das konzentrieren, was ist, und schauen, dass wir das Beste aus dem machen, was wird.

Amen. ;)