Dienstag, 14. August 2012

Reisetagebuch Island, Tag 0 – 13.07.2012

Morgens sitze ich noch im Büro, finde nicht so wirklich rein in die Arbeit, buche noch schnell die Tickets zurück vom Flughafen nach Hause, und dann geht es auch schon los. Ab ins Auto, der Held in Latzhosen bringt uns nach Frankfurt und versorgt uns unterwegs mit Milchbrötchen.

Los gehts!
Natürlich sind wir viel zu früh da, denn was wäre eine Reise mit mir, wenn nicht alles bis ins Detail mit Netz und doppeltem Boden vorgeplant wäre. Zum Glück macht unser Schalter aber bald auf, wir checken ein, geben unsere Rucksäcke auf, sehen sie auf dem Rollband noch um die Kurve biegen, als… „Alle mal 100 Meter weiter gehen, wir müssen das Gate hier räumen!“. Die Polizei. Räumt unser Gate. Wasisdalos?

Ein scheinbar gepanzerter Wagen, Typ Geldtransporter, fährt behutsam durch die Halle, wir zucken mit den Schultern und beschließen, ein bisschen spazieren zu gehen. Bis zum Abflug sind es ja noch einige Stunden.

„Der Besitzer des schwarzen Koffers an Gate XY wird dringend gebeten, sich an seinem Gepäckstück einzufinden!“ tönt es nach wenigen Minuten aus den Lautsprechern. Oh ha. Heute ist ja was los. Wir zucken wieder mit den Schultern und beschließen, uns was zu essen zu suchen.

Wir haben uns grade hingesetzt, da fällt uns ein weiterer herrenloser Koffer auf. Um ihn schlawinert schon ein Polizist herum. Uns reicht es jetzt und wir begeben uns zur Sicherheitskontrolle. Schuhe aus, Taschen ausräumen, abtasten – wir dürfen mit. Island, wir kommen!

Mitten in der Nacht und immernoch hell
Wir reisen 2 Stunden in die Zukunft, kommen planmäßig an, werden bei 0.10h Ortszeit von der Sonne begrüßt, die tieforange am Horizont steht. Ich habe erfahren, dass unser Bus ins Hochland um 7 Uhr geht. Meine Freude ist unermesslich (nicht). Ab zum Zeltplatz, den Reisebegleiter begrüßen, Zelt aufbauen, ab auf die Matte. Inzwischen ist es 3 Uhr. In 3 Stunden geht der Wecker. Jetzt ist Urlaub.

Kommentare:

  1. Hey, danke für deinen Kommentar bei mir! Was die Haare angeht: Ich habe ein Bild von einer ähnlichen Frisur im Internet gefunden und versucht sie nachzumachen. Man braucht ein elastisches Haarband. Das streift man über den Kopf, so dass es schräg von der Stirn zum Hinterkopf verläuft. Nun nimmt man die langen Haar, die hinten unter dem Band heraus schauen, schlägt sie nach innen ein und stopft sie von oben unter das Haarband. Klingt vielleicht kompliziert, ist aber einfach :)!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hey, das ging ja flott. :) Danke für die Anleitung, ich werde das mal ausprobieren!

      Löschen